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Tri-Ergon Filmwerk

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Warum kam 1953 Gary Cooper nach Bielefeld? Was hat der Bielefelder Joseph Massolle mit dem guten Ton im Film zu tun? Wieso geht ein Bielefelder Regisseur in die Südsee, um Filme zu drehen? Wie hat der Bielefelder Heinrich Kamphöner zur Bequemlichkeit im Kino beigetragen? Wieso hat ein Rollenwechsel im Kino nichts mit Schauspielen zu tun?
Antworten auf diese und andere filmhistorische Fragen will die Bielefelder Stiftung Tri-Ergon Filmwerk geben und für die Zukunft die Erinnerung an viele handwerkliche und technische Berufe aus Film, Funk und Fernsehen wachhalten. Und noch viel mehr.

Das Zeitalter des Films ist im Kino ebenso beendet wie im Fernsehen. Film bedeutet heute nicht mehr photochemisch belichtete Bilder auf einem Trägermaterial, aufgespult auf kilogrammschweren Spulen. Film besteht heute aus digitalen Dateien, die nichts wiegen, die man nicht anfassen und nicht in einen Projektor einlegen kann.
Die Stiftung Tri-Ergon Filmwerk sammelt, pflegt und erhält Geräte rund um die analoge Kinotechnik, Filmtechnik und Tontechnik. Zum Bestand gehören allein über 280 Filmprojektoren aller Formate. Außerdem widmet sich die Stiftung Filmen und Tondokumenten von regionaler Bedeutung. Zu ihrem kulturhistorisch und filmhistorisch herausragenden Bestand zählen Stummfilme und Tonfilme in den Filmformaten 35mm, 16mm, 9,5mm, Super-8mm und Standard-8mm aus den 1920er bis 1990er Jahren sowie Magnetbänder, die zum Teil über 60 Jahre alt sind. Außerdem verwaltet die Stiftung Requisiten, Fotos, Produktionsunterlagen, Drehbücher, Drehpläne und Korrespondenzen sowie Verträge aus den Nachlässen der Firmen "Gunther Wolf Filmproduktion" und "FWT Film in Wissenschaft und Technik Eberhard Stock", die zwischen 1948 und 1950 in Bielefeld gegründet wurden. Die Filme beider Firmen errangen seinerzeit zahlreiche Industriefilmpreise und Prädikate der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden.

Der Archivbestand der Tri-Ergon Filmproduktion liegt ebenfalls bei der Stiftung. Auch privaten Filmschätzen kommt die Stiftung Tri-Ergon Filmwerk auf die Spur. Jahrelang lagerte so manches Stück (Film-) Geschichte auf privaten Dachböden, in Kellern oder im Verborgenen. Sie werden aufgespürt, gesichtet, liebevoll restauriert, digitalisiert und so vor dem Verfall gerettet. All dies der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Gesellschaft weiter zu bilden gehört zu den Aufgaben und Zielen der Stiftung.

Hier geht es zur Stiftung tri-ergon Filmwerk Seite:
tri-ergon-filmwerk.de


Tonaufnahmen nach Tri-Ergon-Tonverfahren 1930

Tonaufnahmen nach Tri-Ergon-Tonverfahren 1930

Dreharbeiten Kinofilm

Dreharbeiten Kinofilm "Vlotho 77 - Umsonst und Draußen"

Schnittarbeiten 1978

Schnittarbeiten 1978 "Vlotho 77 - Umsonst und Draußen"

Perfoläufer für Tonmischung 1970

Perfoläufer für Tonmischung 1970

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